An allen Fronten: Lale Andersen und Lili Marleen

Wo endet die Unschuld eines Liedes?

von Gilla Cremer

mit: Gilla Cremer
Klavier/Akkordeon: Gerd Bellmann
Regie: Brigitte Landes
Bühne und Kostüm: Hannah Landes
Koproduktion: Theater Unikate – Gilla Cremer mit dem Theater Wolfsburg und den Hamburger Kammerspielen Uraufführung: 18.9.2010

Inhalt:

Mit dem Pianisten Gerd Bellmann, der zugleich den männlichen Gesangspart gibt und auch zum Akkordeon greift, geht Gilla Cremer auf Spurensuche, blättert das Leben einer eher durchschnittlichen Sängerin auf, die mit einem einzigen Lied – und auch das mehr durch Zufall – weltberühmt wurde: Während des Krieges war Lili Marleen“ die Erkennungsmelodie des Soldatensenders Radio Belgrad, wurde später in unzähligen Versionen immer wieder neu interpretiert. Gilla Cremer gelingt in sprühender Eleganz und packender Dramatik ein spannend unterhaltsames Wechselspiel. Sie verdeutlicht alle Facetten der widersprüchlichen Künstlerin Lale Andersen (1905 bis 1972), die ihre drei Kinder für ihre Karriere im Stich ließ. Die alle Höhen und Tiefen erfahren musste durch ihre Liebe zum jüdischen Komponisten Rolf Liebermann, im Nazi-Deutschland auf dem Gipfel ihres Ruhmes mit Auftrittsverbot belegt wurde und nach dem Krieg ein tolles Comeback startete.

Am Ende gab es Bravo-Rufe und stehende Ovationen für Gilla Cremer, die über zweieinhalb Stunden als Lale Andersen brilliert hatte: Das Publikum feierte eine Schauspielerin, die vom ersten Moment an in ihrer Authentizität berührte und ein darstellerisches Bravourstück lieferte.

Presse

"Bravourstück… "
WAZ
"Perfekte Gänsehaut…"
HA
"Die Magie eines kleinen Liedes…"
FZ
"Wo endet die Unschuld eines Liedes?"
Die Welt

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