Eine russische Emigrantin erlebt Ausländerhass und Wirtschaftswunderzeit in Deutschland

Einmal lebt ich

von Natascha Wodin
Regie: Max Eipp
Musik: Hennes Holz
Koproduktion mit Kampnagel

INHALT:

In ihren Träumen kocht sie deutsches Sauerkraut, ist deutsche Hausfrau an der Seite eines deutschen Handwerkers. Ihr Alltag dagegen ist trostlos : Ständig rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, wohnt ein junges Mädchen zusammen mit ihrem gewalttätigen Vater in einer Flüchtlingssiedlung am Rande einer deutschen Kleinstadt.

PRESSE:

"Rassismus, Kindesmißhandlung, Gewalt an Frauen - ein bißchen viel für einen Theaterabend? Nicht wenn diese hochaktuellen, die Schlagzeilen beherrschenden Themen sprachlich und psychologisch stimmig in einem atemberaubenden Monolog verarbeitet und von einer hervorragenden Schauspielerin interpretiert werden." (MZ)

PRESSE:

"Eine Arbeit über die extreme Gefühlswelt in Grenzsituationen. Ein Stück, bei dem der Zuschauer zum Voyeur eines reichen, provozierenden und radikalen Theaters wird." (Mopo)

"Die Inszenierung vermeidet alle Schnörkel. Cremer ist nicht nur das einsame junge Mädchen im bundesdeutschen Konsumland der fünfziger Jahre, sondern sie lässt die falschen Illusionen hinter sich und wacht auf. Eine Inszenierung, die sich sehen lassen kann!" (FAZ)

"Ihrem subtilen, verhaltenen Spiel ist ein Abend zu verdanken, der wohl an niemandem spurlos vorbeiging." (MZ)

"Dass diese Geschichte nicht wie das Musterbeispiel eines "Sozialfalles" wirkt, liegt daran, dass die Autorin diese junge Frau, deren Namen wir nicht einmal erfahren, mit einer seelischen Zartheit, einer Liebesfähigkeit und Unschuld ausgestattet hat, die zu den brutalen Fakten in einem spannungsreichen Gegensatz stehen." (MAZ)